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Geschrieben von Darkmario
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Montag, 12. September 2005 |
Richter, eine aus Kanada stammende Band, besteht aus dem Duo Jack und
Lizz. Ihr Debütalbum „Cost of Living“ bietet eine auserlesene Auswahl
an Synthi- und Future-Pop, mit Lyrics, die von den Bereichen Politik
bis zu dem immer populären Themen Beziehung/ Gefühle und Feeling
reichen. Falls du nach einem fröhlich-klingendem, poppigem Album
suchst, dann schau sonst wo, aber du wirst ein Album mit einem
vielfältigen eigenständigen Sound, der obendrein von einer Qualität
ist, die man bei der heutigen Musik oft vermisst, verpassen.
„Dirty Prophet“, der 4. Track, ist ein kleine Politsatire auf einen bestimmten Präsidenten und seine Untergebenen.
„Freedom“ klingt beim ersten Hören fast zu „synthi-poppig“ mit seinen
mitreißenden Zeilen und seinem klingelnden glöckchenartigen Sound, aber
wenn du genauer hinhörst, dann wirst du den Spannungsbogen zwischen den
Lyrics und der Musik selbst fühlen. Refrains wie „I’ll be free when
you’re gone/ I’ll be free when you’re dead and buried“ zeigen, dass
sich hinter diesem Song mehr verbirgt. Für mich waren und sind diese
Art von Songs durch den Kontrast von Musik und Lyrics interessant, wie
auch bei Stücken wie „Deep Red“ und „Suffer in Silence“ von der Gruppe
„Apoptygma Berzerk“. Der zehnte Track dieses Albums „Alumni“ geht
meiner Meinung nach zu sehr in Richtung Synthi-Sound aus den
Achtzigern, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.
Durch „Alive in you“ wird am Ende des Albums noch ein darker und
düsterer Touch hinzugefügt, welcher an Clan of Xyomox erinnert.
Alles in allem ist Cost of Living ein Album, das mit Bedacht
zusammengestellt wurde, wie auch das Artwork. Der erfrischende Sound
ist nicht der übertriebene Sythi-Pop-Stil und fesselt die
Aufmerksamkeit mit seiner Vielzahl von stimmlichen und musikalischen
Variationen. Die Lyrics sind gut geschrieben, regen zum Nachdenken an
und machen das Album so zu etwas, dass man gern immer wieder hört.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. September 2005 )
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